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Videoüberwachung FAQ - was Sie schon immer wissen wollten.

Häufige Fragen zur Videoüberwachung

Sie haben Fragen zur Videoüberwachung für Ihr Zuhause oder Gewerbe? In dieser Videoüberwachung FAQ finden Sie die Antworten.

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen unserer Kunden. Von der Technik über Installation bis hin zu Kosten und rechtlichen Aspekten: Wir erklären verständlich, was Sie wissen müssen.

Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an unter 0221 970 40 80 oder schreiben Sie uns an service@utronic.de. Wir beraten Sie gerne persönlich.

Die Installationsdauer hängt von der Größe und Komplexität des Projekts ab. Eine typische Anlage für ein Einfamilienhaus mit 4 Kameras installieren wir in der Regel an einem Arbeitstag (6-8 Stunden). Größere Gewerbeobjekte mit 8-16 Kameras benötigen meist 2-3 Tage. Im Angebot geben wir Ihnen eine genaue Zeiteinschätzung für Ihr Projekt.

Wir arbeiten hauptsächlich mit zwei Kameratypen: IP-Kameras übertragen Daten digital über Ihr Netzwerk und bieten die beste Bildqualität (bis 4K). Sie eignen sich ideal für anspruchsvolle Überwachungsaufgaben und lassen sich flexibel erweitern. TVI-Kameras nutzen Koaxialkabel und sind eine kostengünstige Alternative für einfachere Anwendungen wie Tiefgaragen oder Eingangsbereiche. In der Beratung vor Ort analysieren wir Ihre Anforderungen und empfehlen die passende Lösung.

Ja, alle von uns installierten Kameras verfügen über Infrarot-Nachtsicht. Die Kameras schalten automatisch zwischen Tag- und Nachtmodus um. Je nach Modell reicht die Nachtsicht-Reichweite von 20 bis über 100 Meter. Für besonders dunkle Bereiche oder große Entfernungen setzen wir zusätzliche IR-Strahler ein

Die Reichweite hängt vom Kameramodell und Objektiv ab. Für Eingangsbereiche und Türen nutzen wir Weitwinkel-Objektive, die einen Bereich von etwa 3-10 Metern optimal erfassen. Für Parkplätze, Einfahrten oder Außengelände setzen wir Kameras mit Vario-Objektiven ein, die Personen auf 30-50 Meter noch erkennbar abbilden. Für Kennzeichenerkennung an Zufahrten verwenden wir spezielle Kameras mit entsprechender Auflösung

Die Speicherdauer legen wir gemeinsam mit Ihnen fest und hängt von der Festplattenkapazität ab. Üblich sind Speicherzeiten von 7 bis 14 Tagen. Bei Bewegungserkennung (die Kamera nimmt nur bei Aktivität auf) verlängert sich die Speicherdauer. Für Gewerbeobjekte mit besonderen Anforderungen sind auch längere Speicherzeiten möglich. Ältere Aufnahmen werden automatisch überschrieben.

Der Rekorder speichert alle Einstellungen und Aufnahmen auf der Festplatte. Nach einem Stromausfall startet das System automatisch neu und nimmt die Aufzeichnung wieder auf. Für unterbrechungsfreien Betrieb bieten wir USV-Anlagen (unterbrechungsfreie Stromversorgung) an, die das System bei Stromausfall kurze Zeit weiterlaufen lassen.

Die Aufnahmen werden lokal auf einem Netzwerk-Videorekorder auf einer Festplatte (NVR) bei Ihnen vor Ort gespeichert. Dieser steht in einem gesicherten Bereich, zum Beispiel im Serverraum, Keller oder einem abschließbaren Schrank. .

Ja, über die Rekorder-Software oder die App können Sie Aufnahmen nach Datum, Uhrzeit und Kamera durchsuchen. Die Zeitleisten-Ansicht zeigt Ihnen auf einen Blick, wann Bewegung erkannt wurde. Relevante Sequenzen lassen sich als Videodatei exportieren, zum Beispiel für die Polizei oder Versicherung.

Ja, der Fernzugriff per App gehört bei uns zum Standard. Sie können Live-Bilder aller Kameras auf Ihrem iPhone oder Android-Smartphone ansehen, egal wo Sie sich befinden. Auch der Zugriff auf gespeicherte Aufnahmen ist mobil möglich. Die Verbindung erfolgt verschlüsselt über Ihr Heimnetzwerk und das Internet.

Ja, das System kann Push-Benachrichtigungen an Ihr Smartphone senden, sobald eine Kamera Bewegung erkennt. Sie sehen dann direkt das Live-Bild und können die Situation einschätzen. Die Bewegungserkennung lässt sich fein einstellen: Sie definieren Bereiche, Zeiten und Empfindlichkeit, um Fehlalarme zu minimieren.

Ja, Sie können mehrere Benutzerkonten mit unterschiedlichen Berechtigungen anlegen. 

Das hängt von der gewählten Technik ab. IP-Kameras benötigen ein Netzwerkkabel (Cat6/Cat7), das auch die Stromversorgung übernimmt (PoE). TVI-Kameras nutzen Koaxialkabel plus Stromkabel. Bei Neubauten oder Renovierungen planen wir die Verkabelung mit ein. Bei Bestandsgebäuden prüfen wir, ob vorhandene Leitungen nutzbar sind. WLAN-Kameras empfehlen wir nicht für den professionellen Bereich. 

Die Kameras werden fest an Wand, Decke oder Mast montiert. Wir verwenden witterungsbeständige Halterungen und führen Kabel verdeckt oder in Kabelkanälen. Bei Außenkameras achten wir auf Schutzklasse IP66/IP67 für Regen, Schnee und Staub. Dome-Kameras  oder Turrett Kameras mit besonderer Schutzklasse sind besonders vandalismussicher und eignen sich für öffentlich zugängliche Bereiche.

Für den Fernzugriff auf 2-4 Kameras in guter Qualität empfehlen wir einen Upload von mindestens 10 Mbit/s. Für HD-Live-Streams und mehr Kameras sind 20-50 Mbit/s Upload ideal. Bei langsameren Verbindungen reduziert die App automatisch die Bildqualität. Für die lokale Nutzung im Heimnetzwerk ist die Internetgeschwindigkeit nicht relevant.

Ja, wir planen Anlagen von Anfang an erweiterbar. Der Rekorder hat in der Regel freie Kanäle für zusätzliche Kameras (4, 8, 16).  Auch die Festplattenkapazität lässt sich später aufrüsten. Bei IP-Systemen ist die Erweiterung besonders flexibel, da neue Kameras einfach ins Netzwerk eingebunden werden

Grundsätzlich ja: Sie dürfen Ihr eigenes Grundstück, Haus und Einfahrt überwachen. Wichtig ist, dass die Kameras nicht auf öffentliche Bereiche (Gehweg, Straße) oder Nachbargrundstücke gerichtet sind. Bei der Installation achten wir auf die korrekte Ausrichtung und beraten Sie zu den Rahmenbedingungen. Für detaillierte rechtliche Fragen empfehlen wir die Rücksprache mit einem Fachanwalt. Bitte beachten Sie das in jedem Falle der Betreiber für die Einhaltung der DSGVO verantwortlich ist. 

Für gewerbliche Videoüberwachung gelten besondere Anforderungen nach DSGVO. Dazu gehören: Hinweisschilder an den überwachten Bereichen, ein Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten, definierte Speicherfristen und Zugriffsrechte. Mitarbeiter müssen informiert werden. Wir liefern Ihnen die technische Dokumentation. Für die rechtliche Umsetzung empfehlen wir die Abstimmung mit Ihrem Datenschutzbeauftragten oder einem Fachanwalt. Für die Einhaltung der DSGVO Richtlinien ist in jedem Falle der Betreiber verantworlich.

Nur Sie und von Ihnen autorisierte Personen haben Zugriff auf die Aufnahmen. Die Zugangsdaten legen Sie selbst fest. Wir als Errichterfirma haben nach der Installation keinen Zugriff auf Ihr System. Alle Verbindungen sind passwortgeschützt und verschlüsselt.

Die Kosten hängen von Kameraanzahl, Qualitätsanspruch und Installationsaufwand ab. Eine Basisanlage für ein Einfamilienhaus mit 2-4 Kameras und Rekorder beginnt bei etwa 1.500 bis 2.500 Euro inklusive Installation. Gewerbliche Anlagen mit 8-16 Kameras und höheren Anforderungen liegen typischerweise zwischen 5.000 und 15.000 Euro. Wir erstellen Ihnen nach der Vor-Ort-Beratung ein individuelles Angebot ohne versteckte Kosten.

Die Grundnutzung verursacht keine laufenden Kosten, außer dem Stromverbrauch (ca. 50-150 Euro pro Jahr je nach Anlagengröße). Optional bieten wir Wartungsverträge an, die regelmäßige Prüfung, Reinigung und Software-Updates umfassen. 

Ja, wir bieten Wartungsverträge mit regelmäßiger Inspektion, Reinigung der Kameras, Firmware-Updates und Funktionsprüfung. Im Störungsfall sind wir Ihr Ansprechpartner und kommen zeitnah vor Ort. Auch ohne Wartungsvertrag unterstützen wir Sie bei Problemen, dann auf Stundenbasis

Wir arbeiten ausschließlich mit etablierten Markenherstellern wie Hikvision, oder Axis. Diese Hersteller bieten professionelle Qualität, lange Verfügbarkeit von Ersatzteilen und regelmäßige Sicherheitsupdates. Auf Billigprodukte aus dem Baumarkt verzichten wir bewusst, da diese oft Sicherheitslücken aufweisen und schnell ausfallen.

Sicherheit beginnt bei der Installation: Wir ändern alle Standard-Passwörter, aktivieren Verschlüsselung und schließen unnötige Netzwerkports. Der Rekorder wird in einem separaten Netzwerksegment betrieben, wenn möglich. Regelmäßige Firmware-Updates schließen bekannte Sicherheitslücken. Im Rahmen eines Wartungsvertrags prüfen wir die Sicherheitseinstellungen regelmäßig.

Ja, Utronic ist ein TÜV-geprüfter Errichterbetrieb für Sicherheitstechnik. Wir sind Mitglied im BHE Bundesverband Sicherheitstechnik und arbeiten nach den anerkannten Regeln der Technik. Unsere Techniker werden regelmäßig geschult und zertifiziert.

Vereinbaren Sie jetzt einen kostenlosen Beratungstermin. Wir kommen zu Ihnen vor Ort, analysieren Ihre Anforderungen und erstellen Ihnen ein individuelles Angebot.

Telefon: 0221 970 40 80

E-Mail: service@utronic.de

Online-Konfigurator: www.utronic.de/alarmanlage-videoueberwachung-konfigurator/

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Hintergrundinformationen finden Sie auch auf Wikipedia unter Videoüberwachung