Digitalisierung, ganz einfach...


Ab wann wird das analoge Fernsehen abgeschaltet ?

ARD und ZDF haben die Öffentlichkeit schon im letzten Jahr informiert... weiter lesen

Ist die Baumverkabelung zukunftssicher ?

Von einer zentralen Stelle im Haus werden die Antennenleitungen von einer Antennendose zur nächsten verlegt... weiter lesen

Was ist eine Sternverkabelung ?

Von einer zentralen Stelle im Haus wird zu jeder Antennendose... weiter lesen

Was ist Kabelfernsehen ?

Kabelnetzbetreiber wie z.B. Unitymedia oder Netcologne... weiter lesen

Was ist eine SAT-ZF Verteilung ?

Zuerst wird eine Satellitenempfangsanlage montiert.. weiter lesen

Wie funktioniert der Satellitenempfang über einen Transponder ?

Zuerst wird eine Satellitenempfangsanlage montiert... weiter lesen

und was bedeuten alle diese Fachausdrücke?

Frequenzband

Elektomagnetische Wellen sind der allgemein genutzte Träger in der heutigen Kommunikation. Um eine möglichst effiziente Nutzung des Frequenzbandes zu ermöglichen unterteilt man dieses in verschiedene Frequenzbänder. Die Standardisierung dieser Einteilung erfolgt durch die IEEE. Satellitensignale werden z.B. im Frequenzbereich zwischen 950 und 2150 MHz übertragen. Um Daten mit Hilfe von elektromagnetische Wellen zu transportieren werden diese 'moduliert'.

QPSK

Beschreibt eine Phasenmodulation. Dies ist ein Verfahren welches in der digitalen Signalübertragung angewandt wird, um ein elektrisches Signal über einen Kommunikationskanal zu übertragen. Die Phasenmodulation findet insbesondere in der DVB-S und DVB-S2 (Satellitenfernsehen) Verwendung. Bei dieser Modulation werden vier Phasenwinkel verwendet.

8PSK

Eine Phasenmodulation, die in DVB-S2 zum Einsatz kommt. Bei dieser Modulation werden acht verschiedene Winkel verwendet. Bei gleicher Bandbreite können hier mehr Daten übertragen werden.

QAM

Die Quadraturamplitudenmodulation - ebenfalls eine Modulation die in DVB-C (Kabelfernsehen) Übertragungen verwendet wird. Hierbei handelt es sich um eine kombinierte Phasen / Amplitudenmodulation. Die Anzahl der hierbei verwendeten Winkel wird durch den verwendeten Modus bestimmt. Dies können z.B. 16QAM, 32QAM, 64QAM, oder 256QAM sein.

COFDM

Diese sehr komplexe Modulation wird bevorzugt im Bereich DVB-T (Antennenfernsehen) verwendet. Der große Vorteil dieser Modulation ist die Unempfindlichkeit dieses Verfahrens gegen Interferenzen welche im terrestrischen Bereich fast unvermeidlich sind.

MPEG-2

Hierunter versteht man ein Komprimierungsverfahren um große Datenmengen übertragen zu können. Das MPEG-2 Verfahren wird mittelfristig durch das neuere und effizientere MPEG-4 Verfahren abgelöst.

C/B

Carrier-to-Nolse oder auch Signal/Rausch Verhältnis oder Störabstand genannt, ausgedrückt in dB. Diese Zahl definiert die Qualität eines analogen Nutzsignals. In jedem Frequenzbereich gibt es ein sogenanntes 'Grundrauschen'. Nur wenn das Nutzsignal sich deutlich vom Grundrauschen unterscheidet, kann dieses erkannt und interpretiert werden.

BER

Bit-Error-Rate. Das Equivalent zum Signal/Rauschverältnis in der digitalen Welt. Die BER ist ein Messwert für digitale Signale und bestimmt wie viele falsche Datenbits sich in einem digitalen Datenstrom befinden. Je kleiner dieser Wert ist, desto besser ist die Übertragungsqualität.